Übersicht Pressemitteilungen 2003
> Pressemitteilung 11/2003 Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt sagt erste Sprint-Weltcups ab
> Pressemitteilung 10/2003 Garbrecht-Enfeldt verzichtet auf Start bei Deutschen Meisterschaften
> Pressemitteilung 09/2003 Garbrecht-Enfeldt mit neuem Verein und vertrautem Sponsor
> Pressemitteilung 08/2003 Garbrecht-Enfeldt referiert vor DaimlerChrysler-Mitarbeitern in Dallas
> Pressemitteilung 07/2003 "Die Einstellung ist das Entscheidende“ (Portrait)
> Pressemitteilung 06/2003 Interview mit Garbrecht-Enfeldt
> Pressemitteilung 05/2003 Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt wieder in Berlin
> Pressemitteilung 04/2003 Ziel: Weltmeisterschaften in Nagano und Seoul
> Pressemitteilung 03/2003 Garbrecht: "Konkurrenz belebt das Geschäft"

> Pressemitteilung 02/2003 Garbrecht: „Ich kann es selbst kaum glauben..."
> Pressemitteilung 01/2003 Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt in Salt Lake City

       
      nach oben
  19.11.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 11/2003
Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt sagt erste Sprint-Weltcups ab
Überbelastetes Knie macht weiterhin Probleme/Comeback bei Sprint-WM im Januar

Berlin, 19. November 2003 – Harter Rückschlag für Eisschnelllauf-Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt: Wegen anhaltender Knieprobleme muss die 34-jährige die ersten Sprint-Weltcups dieser Saison absagen. Die Entscheidung, vor Weihnachten keinen Weltcup zu laufen, ist nach einer Untersuchung vor gut einer Woche bei Verbandsarzt Dr. Smasal gefallen. Jetzt muss die Berlinerin die Saisonplanung komplett umstellen und ihre Ziele neu definieren.
 
Bereits seit Wochen hat die neunfache Weltmeisterin Probleme mit ihrem rechten Knie. Ende Oktober diagnostizierte Verbandsarzt Dr. Smasal eine Überbelastung des Kniegelenkes auf Grund eines leichten Knorpelschadens der Kniescheibe. „Die bisherige konservative ambulante Behandlung in Berlin hat keine nachhaltige Besserung gebracht“, erklärt der Mediziner. „Deshalb wird Monique jetzt seit einer Woche in der Rehabilitationsklinik Medical Park Chiemsee stationär behandelt und macht bereits kleine aber wichtige Fortschritte.“
 
Monique Garbrecht-Enfeldt, die in der vergangenen Saison 19 von 25 internationalen Rennen gewinnen konnte, legt ihr Augenmerk nun auf die zweite Saisonhälfte: „Ich hoffe, dass ich bei der Sprint-WM im Januar wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen kann und mir schnell wieder der Anschluss an die Weltspitze gelingt. Da es mein erster internationaler Wettkampf in dieser Saison sein wird, schätze ich meine Chancen auf eine Titelverteidigung allerdings als gering ein.“ Stattdessen blickt die Olympiazweite von Salt Lake City weiter auf die Einzelstrecken-WM in Seoul, Korea, im März. Dort möchte die schnellste Frau der Welt wieder in Topform sein, um ihren WM-Titel über 500 Meter zu verteidigen.
 

      nach oben
  23.10.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 10/2003
Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt verzichtet auf Start bei Deutschen Meisterschaften
Überbelastetes Knie wirft Berlinerin in Saisonvorbereitung zurück

Berlin, 23. Oktober 2003: Die Eisschnelllauf-Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt wird bei den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Erfurt nicht an den Start gehen. Die Entscheidung fiel in einem gemeinsamen Gespräch mit ihrem behandelnden Arzt und dem Verbandsarzt Dr. Smasal. "Moniques rechtes Kniegelenk ist überbelastet", erklärte der Mediziner. "Es ist eine schmerzhafte Reaktion des Knorpels, die im Abklingen ist. Um die Probleme zu beheben, muss sie ein Aufbautraining absolvieren."

Für die neunfache Weltmeisterin ist dies ein Rückschlag in den Vorbereitungen. "Ich wollte die Deutschen Meisterschaften laufen, aber in diesem Zustand ist es nicht möglich", sagte die Eissprinterin traurig. "Jetzt ist es entscheidend, dass ich mich auf das Wesentliche konzentriere und wieder gesund werde." In der nächsten Zeit wird Monique Garbrecht-Enfeldt viel Zeit für Rehabilitationstraining und den Wiederaufbau der Muskeln investieren müssen, um schnell wieder in das Renngeschehen eingreifen zu können.

Bis zum ersten internationalen Wettkampf der Eissprinter, dem Weltcup-Rennen am 7./8. Dezember im kanadischen Calgary, will die schnellste Frau der Welt wieder fit sein. "Bis dahin bin ich auf alle Fälle einsatzbereit", zeigt sich die Berlinerin optimistisch. An die Olympiabahn in Calgary hat die 34-jährige gute Erinnerungen: in der vergangenen Saison konnte sie dort ihren fünften Weltmeistertitel im Sprint gewinnen.

Für diese Saison hat die Eisschnellläuferin zwei große Ziele: die Sprint-Weltmeisterschaften im japanischen Nagano im Januar 2004 und die Einzelstrecken-WM in Seoul, Korea, im März.
 

      nach oben
  21.10.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 09/2003
Monique Garbrecht-Enfeldt mit neuem Verein und vertrautem Sponsor
Eisschnellläuferin startet für Berliner TSC e.V. / Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler Bank wird fortgesetzt
 
Berlin, 21. Oktober 2003 – Heute Abend wird die Berliner Eissprinterin Monique Garbrecht-Enfeldt bei der Saisoneröffnung der Eisschnellläufer des Berliner TSC e.V. im Quality Hotel & Suites Wilhelmsberg als neues Mitglied aufgenommen. Die neunfache Weltmeisterin, die in der letzten Saison für die Eisbären Juniors an den Start gegangen war, freut sich auf die Aufgaben bei ihrem neuen Verein: „Ich möchte jungen Athletinnen und Athleten etwas weitergeben und ihnen den Weg in die Weltspitze etwas verständlicher machen. Ich weiß was notwendig ist, um ganz nach oben zu kommen.“ Auch Jacqueline Börner, Olympiasiegerin von 1992 und Abteilungsleiterin Eisschnelllauf des Vereins, freut sich über das neue Mitglied: „Wir sind glücklich darüber, Monique in unseren Verein aufnehmen zu dürfen. Für uns und den Nachwuchs bedeutet es viel, wieder eine Weltklasseathletin in den eigenen Reihen zu haben.“
 
Mit dem Vereinswechsel zum Berliner TSC kehrt die schnellste Frau der Welt zu dem Verein zurück, wo sie einst ihre Eisschnelllaufkarriere in Berlin begann und für den sie Anfang der 90er Jahre ihre ersten großen Erfolge feierte. Daher wird Monique auch als Ehrenmitglied in ihrem neuen „alten“ Verein aufgenommen. „Das Angebot vom Berliner TSC gab es seit einiger Zeit“, sagte Garbrecht-Enfeldt, „und jetzt hatte ich das Gefühl, dass es die richtige Zeit ist. Dass ich gleichzeitig als Ehrenmitglied aufgenommen werde, ist auch für mich eine Ehre.“
 
Kontinuität herrscht dagegen im Sponsorenumfeld der 34-jährigen. Der Vertrag zwischen Monique Garbrecht-Enfeldt und der DaimlerChrysler Bank konnte jetzt verlängert werden. Beide Parteien zeigten sich mit der im vergangenen Jahr angefangene Partnerschaft sehr zufrieden. „Die Beziehung eines Hauptsponsors zur gesponserten Einzelperson sollte von Kontinuität geprägt sein. Nach den Erfolgen in der letzten Saison sind wir stolz, weiterhin mit Frau Garbrecht-Enfeldt ins Rennen zu gehen“, erklärt Dr. Roland Folz, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler Bank.
 
Wichtiger Bestandteil der Partnerschaft ist die Zusammenarbeit außerhalb des Sports in Seminaren und Lehrgängen. Der erfolgreiche Erfahrungsaustausch zwischen der Athletin und Mitarbeitern des Unternehmens bei Themen wie Motivation, Zielsetzung und Verantwortung soll in Deutschland und in den USA weitergeführt werden. Die Spitzensportlerin sieht Veranstaltungen dieser Art auch als Herausforderung: „Es sind spannende Themen und wir entdecken in den Gesprächen immer wieder neue Gemeinsamkeiten zwischen Sport und Arbeit“, erklärt die Eissprinterin. „Außerdem ist der Stress vor einem Auftritt vergleichbar mit dem Wettkampfstress und daher reizt es mich sehr.“ Während ihres letzten Aufenthaltes in den USA hatte die Berlinerin mit rund 400 Mitarbeitern bei DaimlerChrysler Services in Dallas über Spitzenleistungen im Sport und im Beruf diskutiert.
 
Saisoneröffnung der Eisschnellläufer des Berliner TSC e.V.
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Quality Hotel & Suites Wilhelmsberg, Landsberger Allee 203, 13055 Berlin
 

      nach oben
  15.10.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 08/2003
Eissprinterin Garbrecht-Enfeldt referiert vor DaimlerChrysler-Mitarbeitern in Dallas

Salt Lake City, 15.10.03 – Eine ruhige Phase zwischen zwei intensiven Trainingsblöcke nutzte Eissprintweltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt, um Mitarbeitern bei DaimlerChrysler Services in Dallas, Texas, ihre Erfahrungen aus dem Sport weiterzugeben. Gemeinsam mit Joey Scott, einem talentierten US-amerikanischen Hürden-Sprinter, trat sie vor insgesamt 400 begeisterten Mitarbeitern auf und diskutierte mit ihnen über Motivation und Ziele im Sport.

Nach der Veranstaltung erklärte die Berlinerin, die derzeit ihr Training in der Olympiahalle von Salt Lake City absolviert: „Das Interesse und die Begeisterung, der ich hier begegnet bin, ist einmalig. Veranstaltungen wie diese sind für mich nicht nur eine willkommene Abwechslung zur Trainingsroutine, sondern zugleich eine aufregende Herausforderung.“

Auch Janet Marzett, Center Managerin von DaimlerChrysler Services in Dallas, zeigte sich von dem Treffen begeistert: „Für uns war Moniques Besuch eine wunderbare Möglichkeit, ganz persönlich und direkt etwas über ihre Motivation, ihre phantastischen Leistungen und das, was dahinter steckt, zu erfahren. Ich bin mir sicher, dass jeder unserer Mitarbeiter etwas von dem, was Monique vermittelt hat, in seinen Arbeitsalltag überträgt. Sie verkörpert als Persönlichkeit ganz hervorragend unser Unternehmen“.

Bis Ende Oktober bleibt die schnellste Frau der Welt in Utah. Anschließend bereitet sich die Eisschnellläuferin in ihrer Heimat Berlin unmittelbar auf die kommende Saison vor, für die sie zwei große Ziele hat: die Sprint-Weltmeisterschaften im japanischen Nagano im Januar 2004 und die Einzelstrecken-WM in Seoul, Korea, im März. Dort will sie alles daran setzen, ihren zehnten WM-Titel zu gewinnen.
 

      nach oben
  10.09.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 07/2003
"
Die Einstellung ist das Entscheidende“
Portrait von Monique Garbrecht-Enfeldt

Sie ist die schnellste Frau der Welt: Monique Garbrecht-Enfeldt. In der letzten Saison hat die Eissprinterin nahezu alles gewonnen, was es auf den kurzen Eisschnelllaufdistanzen zu gewinnen gab. Und dass, obwohl – oder besser: gerade weil sie ihr Training vollkommen umgekrempelt hat. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ könnte als Motto für diesen Wandel gelten. Und die Berlinerin wagte den Sprung in eine neue Trainingsumgebung mit einem neuen Trainer und in einem anderen Land. Ihre Entscheidung wurde zunächst nicht überall angenommen, doch spätestens nach dem Titel bei der Sprint-WM in Calgary stand es fest – der Mut zu Veränderung wurde belohnt. Der Wechsel war ein wichtiger Schritt, der die 34-jährige nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Mensch persönlich weitergebracht hat.

Veränderungen sowohl im sportlichen als auch im privaten Umfeld prägen die Eisschnelllauf-Karriere von Monique Garbrecht-Enfeldt. Ihre ersten großen sportlichen Erfolge fallen zeitlich zusammen mit einer für die Berlinerin sehr schwierigen Lebensphase. Familiäre Probleme und ein neues (sport-)politisches System stellen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche Karriere auf den Kopf. Trotzdem wird sie 1991 Sprintweltmeisterin und gewinnt ein Jahr später bei den olympischen Spielen in Albertville Bronzemedaille.

Doch nach dieser sportlichen Hochphase folgt ein Tief. Erfolge bleiben aus. Nach drei erfolglosen Jahren kehrt die damals 26-jährige dem Spitzensport 1995 den Rücken zu. ”Es war keine Freude, kein innerlicher Antrieb mehr da, und die Entwicklungsperspektiven fehlten mir. Ich wollte meine Ausbildung abschließen und mich auf das normale Leben vorbereiten”, erklärt die zielstrebige Athletin heute ihren damaligen Entschluss.

Ein Jahr später verfolgt sie als Zuschauerin die Sprint-WM im holländischen Heerenveen, trifft ehemalige Konkurrentinnen wieder und spürt: ”Monique, das war noch nicht alles was du gezeigt hast, du kannst mehr!” Nochmals schnürt sie die Schlittschuhe um einen zweiten Anlauf zu wagen. Nach einem harten Jahr hat sie ihre alte Form fast wieder erreicht. Dennoch kommt Monique Garbrecht-Enfeldt nicht so recht in Fahrt. Der neu eingeführte Klappschlittschuh macht ihr zu schaffen. Ihr Comebackversuch in der Saison 1997 und die Olympischen Spiele in Nagano 1998 werden eine große Enttäuschung.

Stattdessen stellt sich das Glück im Privaten ein. Bei einem Sprintweltcup in Japan 1996 lernt sie den schwedischen Eisschnellläufer Magnus Enfeldt kennen, den sie im Juli 2000 heiratet. Die internationale Beziehung bringt die Athletin persönlich weiter. Eine andere Denkweise von einem anderen Land hat ihr die Augen geöffnet und ihren Horizont erweitert. Sie hat den Mut bekommen, anders zu sein und das zu machen, was sie für richtig hält.

1999 das Comeback. Bei den Sprint-Weltmeisterschaften in Calgary steht sie, nach einem Weltrekord im letzten Lauf, wieder ganz oben. Danach läuft alles wie im Traum. In den Jahren 1999 bis 2001 wird sie sechsmal Weltmeisterin, läuft Weltrekorde über 1.000 Meter und dominiert die Sprintszene des Eisschnelllaufens. Bei den Olympischen Spiele 2002 holt sie trotz eines Pfeifferschen Drüsenfiebers, das erst nach der Saison diagnostiziert wurde, in einem packenden Rennen die Silbermedaille.

Mit ihrer inzwischen über zehnjährigen Erfahrung im Spitzensport sieht Monique Garbrecht-Enfeldt vieles mit anderen Augen als zu Beginn ihrer Karriere und hat ihren Sport und ihre Leistung in Einklang gebracht: ”Ich glaube, das Entscheidende ist, wie ich mit den Veränderungen umgegangen bin. Manchmal passieren Dinge womit man nicht rechnen kann und hier ist die Einstellung dazu das Entscheidende.“

Mit der richtigen Einstellung hat sie auch das Training bei ihrem neuen Trainer Bart Schouten in Salt Lake City aufgenommen. Zwar hatte sie anfangs Probleme, sich in den neuen und anderen Trainingsalltag einzufinden und zweifelte vielleicht sogar an dem eingeschlagenen Weg, aber aufgeben kam für die Berlinerin nie in Frage. Dafür war ihr Wille, etwas Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln einfach zu groß. Ein Jahr nach dem Wechsel ist sie mehr denn je davon überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Das ich jetzt so frei bin hat damit zu tun, dass ich diesmal selbst entschieden habe. Ich habe mein Leben in meinen Händen und es funktioniert. Darauf bin ich mächtig stolz.“ Zudem gibt der Erfolg ihr Recht: In der vergangenen Saison gewann sie bei 25 internationalen Starts 19 Rennen, eine unglaubliche Bilanz.

In dieser Saison wird sie wieder die Gejagte sein. „Natürlich möchte ich meine Position als weltbeste Eisschnelllauf-Sprinterin verteidigen. Garantien dafür gibt es aber nicht. Ich habe zwei große Ziele – die Sprint-Weltmeisterschaften im japanischen Nagano im Januar 2004 und die Einzelstrecken-WM im März in Seoul, Süd-Korea,” kündigt die Berlinerin selbstbewusst an.
 

      nach oben
  10.09.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 06/2003
Interview mit Monique Garbrecht-Enfeldt

Die vergangene Saison war die erfolgreichste in ihre Karriere. Was haben Sie danach gemacht?
Es war nicht nur eine erfolgreiche, sondern auch eine lange Saison, die sowohl physisch als auch psychisch viel Kraft gekostet hat. Direkt nach einer Saison kommt dann häufig erstmal ein Loch. Die Wintermonate mit den vielen Wettkämpfen müssen verarbeitet und realisiert werden. In der Saison bleibt dafür keine Zeit. Um wirklich abzuschalten bin ich weit weg auf die Malediven geflogen, wo ich mir einen richtigen Traumurlaub gegönnt habe. Zum erholen und genießen war es das Beste, was man machen konnte. Trotzdem, nur gefaulenzt habe ich nicht, sondern habe auch auf „unserer“ kleinen Insel mal wieder etwas Neues ausprobieren und die Herausforderung unter Wasser gesucht.

Was heißt das genau?
Nachdem ich bereits vom Schnorcheln sehr begeistert war, habe ich mich entschlossen einen Tauchschein zu machen. Die Welt unter Wasser bereitete mir zuerst zwar etwas Angst, aber es ist ein unglaubliches Gefühl in diesem Element zu sein. Man fühlt sich so schwerelos. Und als ich in 10 Meter Tiefe minutenlang neben eine Schildkröte geschwommen bin, habe ich mich eins mit der Natur gefühlt. Nach der schriftlichen Prüfung habe ich den Tauchschein als Open Water Diver erhalten und darf jetzt bis 18 Meter Tiefe tauchen.

Im September vergangenen Jahres hat man Sie zweifelnd in Salt Lake City sitzen sehen. Was war da los?
Eigentlich waren das ganz normale Umstellungsprobleme im Training. Außerdem hatte ich anfangs Schwierigkeiten mit der Sprache und habe die Details im Trainingsprogramm nicht so richtig verstanden. In so einer Situation treten natürlich schon mal Zweifel darüber auf, ob die Entscheidung richtig war, Trainer und Umfeld zu wechseln. Doch aufgeben wollte ich nicht. Schließlich hatte mich nicht nur das Eisschnelllaufen nach Salt Lake City getrieben. Ich wollte etwas Neues sehen und lernen, um persönlich weiterzukommen. Eine neue Umgebung ist zuerst fremd gar keine Frage und zuerst musste ich die Lebensweise in Utah verstehen. Doch nach einer Eingewöhnungszeit lief das Training super und die Saison wurde besser als ich je hätte träumen können.

Sie sind jetzt 34 Jahre alt und bis den Spielen in Turin ist es zweieinhalb Jahre. Werden Sie die mitmachen?
Es ist natürlich ein Traum von mir dort mit der Goldmedaille aufzuhören. Aber bis Turin ist es noch ein weiter Weg und eine lange Zeit. Ich kann nicht voraussehen, ob mein Körper die Anstrengungen des Spitzensports bis dahin mitmacht. Ausgeschlossen ist es nicht, aber vieles gehört dazu, damit es klappt.

Was wollen Sie nach Ihrer Karriere machen?
Bei meinem Hauptsponsor, der DaimlerChrysler Bank, bin ich heute schon als Referentin in ein Seminarprogramm für angehende Führungskräfte eingebunden. Dort gebe ich meine Erfahrungen zu den Themen Zielsetzung, Motivation und persönliche Entwicklung weiter. Es ist sehr spannend, dort zu referieren und sich mit den Seminarteilnehmern auszutauschen. Ich sehe viele Gemeinsamkeiten zwischen Sport und Wirtschaft. Diese Aufgabe reizt mich sehr und ich kann mir vorstellen, dies weiter auszubauen. Aber erst nach meiner sportlichen Karriere. Zurzeit steht mein Sport an erster Stelle.

In einer Ausschreibung des Fachmagazins „Horizont Sport Business“ haben Sie mit der kreativsten Begründung eine Interviewtraining gewonnen. Warum haben Sie dies mitgemacht?
Die Kontakte mit den Journalisten ist ein natürlicher und wichtiger Bestandteil des Sports. Ich habe oft festgestellt, dass manche meiner Interviews besser waren als andere und oft fiel mir die wirklich guten Antworten im Nachhinein ein. „Warum?“ habe ich mich dann gefragt. Deswegen wollte ich so ein Training absolvieren und als ich diesen Artikel gelesen habe, dachte ich mir: „Das möchte ich gewinnen.“ Die kreative Begründung ist mir dann in der Nacht eingefallen.

Wie sah die Begründung aus?
Ja, ....ähm...
guten Tag! Äh, ja, ....was soll ich sagen? Mmmmh..........! Ja, ....äh..... trainieren tue ich jeden Tag. Ja, .....das ist schon hart. Äh, ...und dann geht es wieder in die Berge. Naja, ich sehe das so, dass...ähm,.... das ist schon wichtig. Ja, ja, mein Trainer ist schon wichtig. Ich sag mal so, man muss schon was tun, um Erfolg zu haben. Äh, .....ja, ja ohne Sponsor geht das garnicht. Ja, wir werden sehen, wie es ausgeht.
Ähm, ................achso, ähm....., ja..... meine Website ähm, warte,... äh, ja,......die heißt: www.garbrecht.com

Was haben Sie gelernt?
Das Training in Hamburg war sehr spannend und hilfreich. Mir war bewusst, dass einiges an meinen Interviews verbessert werden könnte. Bloß das „Wie?“ war mir nicht klar. Das hat sich in den zwei Tagen geändert. Wir haben Interviews vor laufender Kamera geübt und direkt im Anschluss ausgewertet. Genau wie ich es mit meinem Trainer auf dem Eis in Salt Lake City mache. Einmal laufen und dann sofort auswerten. Das ist etwas anderes, als wenn ich mir meine Fernsehauftritte zuhause anschaue. Da habe ich dann ja nicht die Möglichkeit, sofort nochmal aufzutreten und Fehler abzustellen oder etwas zu korrigieren. Außerdem habe ich verschiedene Interviewvarianten kennen gelernt und verstanden, wie ich antworten kann, um dem Journalisten das zu geben, was er benötigt.

Sie arbeiten auch mit einem Sportpsychologen. Was üben Sie dort?
Ich weiß, dass sich vieles im Sport im Kopf entscheidet. Glücklicherweise habe ich die Fähigkeit mich im Wettkampf immer wieder zu steigern und schneller als im Training zu laufen. Jedoch gibt es immer wieder Situationen, in denen die Vorbereitungen auf einen Lauf gestört werden. Ziel unserer Arbeit ist es also, Werkzeuge zur Störungskontrolle zu finden und zu nutzen, um mich nicht vom Wesentlichen ablenken zu lassen. Durch den Leistungspsychologen habe ich einige solcher Werkzeuge erhalten.

Haben Sie Beispiele?
Nehmen wir einen Wettkampf, bei dem der Zeitplan durch einen technischen Defekt immer wieder verschoben wird. Hier darf ich mich nicht verrückt machen lassen, denn schneller läuft man dadurch bestimmt nicht. Stattdessen muss ich meine Gedanken bewusst so steuern, dass diese Verspätungen keinen Einfluss auf meine Leistung haben und vielleicht sogar einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz bringen.

Als Sie 13 Jahre alt waren, haben Sie im Sommer Ihre Schlittschuhe abgegeben und sich vom Eisschnelllaufen kurz verabschiedet. Was war damals der Auslöser?
Ganz einfach: ich habe damals den Sinn des Sommertrainings nicht verstanden. Schließlich wollte ich Eislaufen. Ich habe zwar immer brav meine Tasche gepackt und meiner Mutter gesagt, dass ich zum Training gehe, aber angekommen bin ich dort natürlich nie. Stattdessen war ich baden mit meinen Freunden. Die Geschichte ist aufgeflogen, als meinen Trainer zu Hause anrief und meine Mutter fragte, warum ich nicht beim Training war. Ich musste mich dann entscheiden, und die Entscheidung fiel gegen die Schlittschuhe. Von meiner Mutter habe ich deshalb Einiges zu hören bekommen – vor allem, dass ich meine Begabung und mein Talent wegwerfe. Zwei Tage später bin ich dann mit Tränen in den Augen zu meinem Trainer gegangen und habe mit Tränen in den Augen gefragt, ob ich wieder mitmachen dürfte. So ist das als Kind…

Thema Familie: Sie sind seit 3 Jahren verheiratet. Was ist das Geheimnis einer glücklichen Ehe?
Meiner Meinung nach muss man sich tagtäglich Mühe geben. Genauso wie am ersten Tag des Verliebtseins. Kleine Überraschungen wie ein versteckter Brief im Koffer, wenn man wegfährt, oder Blumen einfach so sind Kleinigkeiten mit viel Auswirkung. Der Gedanke zählt. Ich glaube auch, dass die Kommunikation in der Beziehung eine entscheidende Rolle spielt. Beide Partner müssen einfach viel miteinander reden, damit sie sich gegenseitig akzeptieren und unterstützen können. Und es muss auch der Platz da sein, sowohl sich selbst als auch die Beziehung gemeinsam und auch einzeln weiter entwickeln zu können.

Abschließende Frage: Was erwarten Sie sich von der kommenden Saison?
In dieser Saison werde ich die Gejagte sein und werde von Zuschauern und vor allem den Medien immer wieder an den Ergebnissen der vergangenen Saison gemessen. Natürlich möchte ich meine Position als weltbeste Eisschnelllauf-Sprinterin verteidigen. Garantien dafür gibt es aber nicht. Ich habe zwei große Ziele – die Sprint-Weltmeisterschaften im japanischen Nagano im Januar 2004 und die Einzelstrecken-WM im März in Seoul, Süd-Korea. Dort werde ich alles daran setzen, meinen zehnten Weltmeisterschaftstitel zu gewinnen. Ich freue mich drauf.
 

      nach oben
  30.07.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing 05/2003
Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt wieder in Berlin
Trainingsaufenthalt in Salt Lake City erfolgreich beendet

Berlin 30.07.03 – Nach einem dreiwöchigen Trainingsaufenthalt in Salt Lake City trainiert Monique Garbrecht-Enfeldt seit 28.07.03 wieder in Berlin. In der Höhe von Utah hatte die neunfache Weltmeisterin ihren Sommer-Eislehrgang erfolgreich absolviert.

„Es war toll wieder in Salt Lake City zu sein und ich fühle mich jetzt in einer sehr guten körperlichen Verfassung“, sagte die Berlinerin. Ihr holländischer Trainer Bart Schouten war begeistert, wie sich die 34-jährige auf der Olympiabahn von 2002 präsentiert hat. „Sie ist stärker als im vergangenen Jahr und man sieht, dass sie das selbständige Grundtraining in Berlin im Mai und Juni sehr gut bewältigt hat.“

Neben ihrer Form testete die Sprintweltmeisterin sehr erfolgreich neues Material. Ein stabileres Klappsystem des Instituts FES soll ihre Kraft in Zukunft noch besser vom Schuh auf die Schiene und von dort auf das Eis übertragen. Gerade bei den Spitzenbelastungen im Eisschnelllauf-Sprint kann dies wichtige Vorteile bringen.

Bis Ende August will die schnellste Frau der Welt in Berlin bleiben, bevor sie – wie bereits im erfolgreichen vergangen Jahr - zu den Herbstvorbereitungen ein weiteres Mal nach Salt Lake City reist, um dort auf dem schnellsten Eis der Welt zu trainieren.
 

      nach oben
  03.07.2003  

Pressemitteilung der Unique Marketing Eisschnellläuferin Garbrecht-Enfeldt 04/2003
Drei Wochen Intensiv-Training - Ziel: Weltmeisterschaften in Nagano und Seoul

Berlin, 03. Juli 2003 - Nach zweimonatigem Training in Berlin fliegt die neunfache Eisschnelllauf-Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt am morgigen Freitag für drei Wochen nach Salt Lake City. Wie bereits im erfolgreichen vergangenen Jahr wird die Berlinerin auch in dieser Saison ihre Trainingsschwerpunkte wieder auf dem schnellen Eis in der Olympiastadt absolvieren.

"Ich freue mich natürlich sehr, meinen Trainer und meine Trainingsgruppe in Salt Lake City wiederzu- sehen", sagt die Berlinerin am Tag vor dem Abflug. In den letzten beiden Monaten hatte sie ihren Trainingsplan, den sie gemeinsam mit ihrem Trainer in Salt Lake City, dem Holländer Bart Schouten gestaltet hat, bewusst in Berlin absolviert. Zum einen bietet der Olympiastützpunkt Berlin für das harte Training der Grundkondition die optimalen Bedingungen. Zum anderen konnte die 34-jährige sich ihren Partnern in der Wirtschaft widmen, öffentliche Auftritte wahrnehmen und hatte zusätzlich mehr Zeit für Familie und Freunde.

"Es ist eine harte Phase gewesen, doch bin ich erstaunt, wie gut ich das Programm in dieser Zeit selbst bewältigt habe", sagt die schnellste Frau der Welt. Wie erfolgreich sie mit diesem Training war zeigen ihre Trainingswerte, die besser sind als je zuvor.

Im vergangenen Sommer hatte die Berlinerin den Mut, ihr Leben auf den Kopf zu stellen, um einen neuen, eigenen Weg einzuschlagen. Um sich weiter zu entwickeln und eine neue Herausforderung zu suchen, wagte sie einen Trainerwechsel und den Schritt in die USA. "Aber ich bin nicht ausgewandert - Ick bin ein Berliner...", sagt sie lachend. Sie genießt die neue Freiheit, die Selbstverantwortung und das Mitspracherecht in der Trainingsgestaltung. Und der Erfolg in der letzten Saison gab ihr Recht: Bei 25 internationalen Starts gewann sie 19 Rennen, eine unglaubliche Bilanz.

Für die kommende Saison hat Monique zwei große Ziele: die Sprint-Weltmeisterschaften im japanischen Nagano im Januar 2004 und die Einzelstrecken-WM in Seoul, Korea, im März. Dort will sie alles daran setzen, ihren zehnten WM-Titel zu gewinnen.

      nach oben
  26.02.2003
  Pressemitteilung Eisschnelllauf, Nr. 03/2003
Monique Garbrecht-Enfeldt: "Konkurrenz belebt das Geschäft"

Beim Sprint-Weltcup der Eisschnellläufer am kommenden Wochenende in Inzell treffen die frisch gebackene Sprint-Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt und Mehrkampf-Europameisterin 2003 Anni Friesinger auf der 1000-Meter Strecke aufeinander. "Anni ist eine sehr gute Läuferin und Konkurrenz belebt das Geschäft," meint die schnellste Frau der Welt zum Start der Inzellerin. "Eine 1500-Meter-Spezialistin gegen eine Sprinterin - ich werde alles geben, um die Sprintszene zu verteidigen!"

Angst vor der nationalen und internationalen Konkurrenz hat Monique Garbrecht-Enfeldt nicht, schließlich schaffte die Berlinerin in dieser Saison eine Sensations-Serie: Von 16 internationalen Rennen gewann sie 13 und war nur einmal nicht auf dem Siegertreppchen. Gestärkt durch viel Erfolg und Erfahrung, sagt die 34jährige Topathletin: „Ist doch klar, dass ich jetzt wegen meiner Siegserie gejagt werde. Aber ich fühle mich gut und lasse mich nicht so leicht aus dem Tritt bringen. Außerdem bringt es ziemlich viel Spaß, zu gewinnen."

Monique Garbrecht-Enfeldt hatte selbst schon zu Saisonbeginn im November ihren Einstieg über die Mittelstrecke 1500 Meter angekündigt. Wegen einer Wadenverletzung musste sie dann jedoch darauf verzichten. „Nur aufgeschoben, nicht aufgehoben", kündigt die Weltcup-Führende an, will sich vorerst aber auf die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften Mitte März in Berlin konzentrieren.
 
Honorarfreie Fotos erhältlich per Nachfrage.

 
      nach oben
  06.02.2003
  Pressemitteilung Eisschnelllauf, Nr. 02/2003
Garbrecht: „Ich kann es selbst kaum glauben..."

Die Eisschnelllauf-Sprintweltmeisterin zieht nach der Hälfte der Saison Zwischenbilanz
Salt Lake City
- Zwei Wochen nach ihrem achten WM-Titel und dem Gratulations-Trubel beim Empfang in Berlin, ist Monique Garbrecht-Enfeldt wieder zurück zum Training in Salt Lake City. „Jetzt kann ich erst richtig verstehen, was in dieser Saison schon alles passiert ist", sagt die erfolgreichste deutsche Eis-Sprinterin überglücklich. Von 16 internationalen Starts hat Monique nicht weniger als 13 gewonnen – eine Sensations-Serie. „Wenn ich an den August zurückdenke, wo ich zum Auftakt des Trainings in Salt Lake City wegen der vielen Neuerungen total verunsichert war, dann kann ich kaum glauben, wie toll es gelaufen ist!" meint die 34jährige Berlinerin.
 
„Leistungssport ist mehr als nur Training und Wettkampf. Wenn es um Hochleistung geht, die genau auf den Punkt gebracht werden muss, dann spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Für mich haben sich in dieser Saison eine ganze Reihe von Entschlüssen ausgezahlt", so Monique Garbrecht-Enfeldt. Dazu gehört die Entscheidung, mit Bart Schouten einen neuen Trainer zu engagieren, das Training zeitweise nach Salt Lake City zu verlegen und nicht zuletzt der neue Sponsor-Partner mit der DaimlerChrysler Bank. „Etwas Neues zu tun, kostet viel Kraft und ist ein Risiko. Aber es war auch eine tolle Herausforderung, das hat mich enorm stimuliert und motiviert. Die Spitzensportlerin gibt heute ihre Erfahrungen aus dem Hochleistungssport an die Kollegen und Partner der DaimlerChrysler Bank weiter. Wie zum Beispiel nächste Woche bei einer Veranstalltung in Detroit.
Monique Garbrecht-Enfeldt genießt es, dass im Februar keine internationalen Sprint-Wettkämpfe auf dem Programm stehen. „Die erste Hälfte der Saison hat viel Kraft gekostet. Im Nachhinein ist man immer klüger, aber ich habe einfach zu viele Wettkämpfe bestritten. Deswegen werde ich im Hinblick auf die WM in Berlin nun sehr bewusst eine Trainingsphase einlegen." Bis Mitte Februar wird der Sprint-Star in Utah bleiben und dann für eine Woche nach Berlin kommen. „Die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Berlin sind mein nächstes großes Ziel. Dort wird man mit mir rechnen müssen!" sagt die schnellste Frau der Welt selbstbewusst.

Wettkampftermine:
01./02.03.03 Sprint-Weltcup in Inzell
07./09.03.03 Weltcupfinale in Heerenveen, Holland
14./16.03.03 Einzelstrecken-WM in Berlin

 
      nach oben
  02.01.2003

Stark und relaxed: Mit dieser Einstellung fährt Supersprinterin Monique Garbrecht-Enfeldt zum Saisonauftakt im Eisschnelllauf Sieg für Sieg nach Hause
  Pressemitteilung Eisschnelllauf, Nr. 01/2003
Monique in Silver-Town Salt Lake City:

Früher als geplant zog es Sprint-Weltmeisterin Monique Garbrecht Enfeldt wieder in die Olympia-Stadt. "Ich habe hier in den letzten Tagen eine neue Wohnung bezogen, schaue vom Balkon aus direkt in Sonne, Schnee und die Berge. Außerdem trainiere ich noch exzellent", erklärt die Berlinerin lachend. Seit ihrem Wechsel zu Bart Schouten, der auch Eisschnelllauf-Olympiasieger Derek Parra coacht, ist Monique Garbrecht-Enfeldt regelmäßig zu Trainingseinheiten in Salt Lake City, wo sie mit ihrem Mann Magnus und den schwedischen Schwiegereltern auch Silvester gefeiert hat.
Nach ihren sechs Weltcupsiegen zum Saisonauftakt will sich die schnellste Frau auf den langen Kufen im Olympic Oval den letzten Schliff für die Sprint-Weltmeisterschaften (18./19.1.) in Calgary holen. Vorher stehen noch die Weltcuprennen in ihrer neuen Trainings-Heimat (11./12.1.) auf dem Programm.
"Ich freue mich auf die Wettkämpfe, mir geht es im Moment einfach richtig gut. Und das liegt nicht zuletzt an diesem Platz hier", meint Monique Garbrecht-Enfeldt, die vor einem Jahr trotz großer Schwierigkeiten vor den Olympischen Spielen in Salt Lake City überraschend die Silbermedaille holte.

 
      nach oben